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Anfang August 2022 - Ende Oktober 2022: es ist ein ungewöhnlich schwüler und trockener Sommer in Großbritannien und Umgebung. Die Durchschnittstemperatur liegt im September dahingehend bei 16 - 17 Grad, während der Oktober mit 10 bis maximal 16 Grad schon etwas kühler ist. Damit hat sich die ungemütliche Wetterlage mittlerweile beruhigt, doch noch immer ziehen vereinzelt tropische Stürme über das Land. Im Zeitraum des 13. Augusts und des 10. Septembers sollten die Fenster und Türen des Nachts verschlossen bleiben, beherrscht dort der Vollmond die Himmelsdecke.
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GESUCHTE HEXE FESTGENOMMEN: Schottland, Coatbridge – Am gestrigen Abend konnte, nach jahrelanger Fahndung endlich die meistgesuchte Sabberhexe Schottlands, Opal Pestcrinkle, gefasst werden. Die 112 Jahre alte Hexe wird nun in 40 Fällen von Entführungen an Muggelmädchen angeklagt und steht nächste Woche vor dem Gericht. ── 142.te Ausgabe, 04. August 2022
• THE DEATHLY HALLOWS •
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#1

[ daughter and female twin ] —the younger Narvik-child; 18

in SCHÜLERINNEN & KINDER 22.09.2022 15:52
von Arnor Narvik (gelöscht)
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arnor skar narvik • fourty-seven • male • wizard

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Vermutlich wäre die berufliche Ausrichtung als Minister der Zauberei ein erwähnenswerter Fakt, der nicht nur das Leben Arnors formt sondern zugleich auch Einfluss auf das der Zwillinge hat. Es handelt sich demnach um eine Familie, die durchaus auch zuweilen in der Öffentlichkeit steht, wenngleich Arnor stets bemüht ist, die Privatssphäre beider Kinder zu wahren.
Charakterlich sind seitens Arnor die Züge krankhaft ehrgeizig, toxisch manipulativ und machtversessen hervorzuheben, die neben einer in Charme und Diplomatie perfektionierten Selbstinszenierung die öffentliche Person des gebürtigen Walisers zieren. Privat kann er sich jedoch in ausgewählten Momenten als familiär zeigen, denn seine Kinder liegen ihm durchaus am Herzen, wenngleich es ihm diese Nähe in den zeitweiligen Kontrollverlust zwingt.
Dieser Charakter zeichnet sich in erster Linie durch manipulativen Charme aus, weshalb er nicht immer den einfachsten Umgang spiegelt; mit mir als pb kann man allerdings frei und offen kommunizieren, da ich gemeinsames Plotten und direkte Kommunikation sehr schätze. Du hast Interesse an einer Prise Feuer? Count me in. Posts variieren in der Regel zwischen 500 und 1.000 Wörtern und erfolgen je nach Muse, RL und geistiger Verfassung — mehrmals wöchentlich, je nach Anzahl meiner Plays, sollte möglich sein.


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A man cannot unsee the truth. He cannot willingly return to darkness, or go blind once he has the gift of sight, any more than he can be unborn. We are the only species capable of self-reflection. The only species with the toxin of self-doubt written into our genetic code. Unequal to our gifts, we build, we buy, we consume. We wrap ourselves in the illusion of material success. We cheat and deceive as we claw our way to the pinnacle of what we define as achievement. Superiority to other men.—



There is a house in New Orleans
They call the Rising Sun
And it's been the ruin of many, poor boy
And God I know I'm one
Mother was a tailor
Sewed my Levi jeans
My father was a gamblin' man
Down, way down in New Orleans


Die Tatsache, dass Skar Dain Narvik sich als vermeintlich reinblütiges Mitglied der norwegischen Zaubereigesellschaft nicht schlicht eines Schlammblutes als auserwählte Ehefrau als perfekte Verkörperung des familiär gerichteten Aufbäumens bediente, sondern in feinster, wenn auch nicht eigens zwingend bewusst intendierter Provokation die blutjunge Eleanor Marshall als Vertreterin der walisischen Muggel an sich zu binden suchte, wäre nur eine Tatsache derer, die es in späteren Jahren entsprechend zu schönen galt. Die Mutter eine einfache, wenngleich bildschöne Schneiderin des walisischen Swansea, die wohl von Beginn der Liaison dazu verurteilt worden war die eigenen smaragdgrünen Augen vor den offensichtlichen Fehltritten des Partners zu verschließen. Der Vater wiederum ein schmieriger, minder erfolgreicher Nachfahre eines renommierten magischen Politikers des wohl nicht weiter erwähnenswerten norwegischen Ministeriums, der den eigenen Sohn dank dessen unzähliger Eskapaden schließlich der familiären Verbannung überlassen sollte. Eigentlich selbsterklärend, dass man sich als Mann geziert von zukünftig durchaus hoch zu bewertendem Ansehen einer solchen Vergangenheit zu entledigen suchte. Keine perfekt reine Blutlinie, kein bereits in die Geschichtsbücher geprägtes Leitbild eines Stammbaumes der zwölf Unantastbaren. Doch beginnen wir an einem mild-kühlen Novemberabend des Jahres 1974, der sich in den späten Stunden der Nacht mit den schmerzvollen Schreien der jungen Marshall, inzwischen geehelichten Narvik füllte, das von billigem Whisky vernebelte Gehirn Skars auf so schrecklich banale, fast animalische Weise überfordernd. Es wäre vermutlich als außergewöhnlich zu bezeichnen, dass es ihn nicht in die Klauen der nächstgelegenen Spielhalle getrieben hatte —eine Sucht der Muggel, die ihn, neben dem schlecht gewählten jedoch deutlich einfacher zu finanzierenden Alkohol, für sich einforderte. Und alles, was die tiefbraunen Augen Skars in dieser Nacht vorerst stattdessen erblicken sollten, war ein nicht zwingend von Attraktivität gezeichneter Säugling, ein Ebenbild seiner selbst, wenn man die smaragdgrünen Augen der Mutter zu ignorieren vermochte. Nur wenige Stunden später war es Eleanor, die sich dem jungen Arnor annahm, während sich der Vater schließlich doch anderorts erneut den eigenen Gelüsten ergab.
Man könnte an dieser Stelle durchaus annehmen, dass sich trotz der eher schwer als perfekt zu bezeichnenden Umstände, eine liebevolle Kindheit in das Leben der ersten Jahre Arnors stahl, doch schien der Junge bereits als Säugling, wie auch in den folgenden Jahren des Heranwachsens, ein recht komplexes Verhältnis seitens ihm zugewandter Liebe zu entwickeln. Vielleicht wäre es treffender ihn als seltsamen Eigenbrötler zu bezeichnen, der sowohl das Verständnis des eigenen Selbst wie auch das für die ihn umgebende Welt in einer komplexen Konstruktion vollkommen auf die eigene Person zentriert manifestierte. Nun muss man an dieser Stelle auch eingestehen, dass die Küsten des südlichen Wales – selbst wenn es dem Wunsch des Jungen entsprochen hätte – nicht zwingend ein Übermaß der sozial ausgerichteten Beschäftigung boten, sodass der junge Arnor die ersten Jahre des Entdeckens in der Natur der scharfkantigen und herrschaftlich eindrucksvollen Klippen, auf eingehenden Wunsch des Vaters zudem fein säuberlich getrennt von gleichaltrigen Muggeln, vollbrachte. Man geht wohl richtig in der Annahme hier das Bild des jungen Voldemorts innerhalb der Räumlichkeiten des Waisenhauses vor Augen zu führen, obgleich die Szenerie wohl durch entsprechendes Naturschauspiel zu ersetzen währe. Ein leeres, starrendes, grünes Augenpaar, eine beinah apathisch wirkende Distanzhaltung. Es mangelte ihm an Zugehörigkeit, sowohl unter etwaigen, nicht vorhandenen gleichaltrigen Bekannten – wir wollen uns hüten von Freunden zu sprechen – als auch innerhalb der Dreierkonstellation, die sich ebenso schwer als Familie bezeichnen ließ.
War es demnach eine Erlösung sich kurz nach Erhalt des einladenden Briefes aus dieser Nichtigkeit eines Lebens in den schulischen Fängen der Muggel in Richtung einer größeren Bestimmung zu verabschieden? Sicherlich.



As a child you would wait
And watch from far away
But you always knew that you'd be the one
That work while they all play

In youth you'd lay
Awake at night and scheme
Of all the things that you would change
But it was just a dream

Here we are, don't turn away now
We are the warriors that built this town
Here we are, don't turn away now
We are the warriors that built this town
From dust


Hass…nein…es scheint kaum greifbar…eine tief verwurzelte Verachtung, für andere, doch ebenso für sich selbst. Durchaus der mögliche Antrieb für eine prachtvolle, von Ehrgeiz und Wissensdurst gezeichnete Laufbahn im Haus der Ravenclaws. Doch da ist etwas anderes, etwas… Dunkleres… SLYTHERIN.
Die Wahl des Hauses der Schlangen war durchaus als Überraschung zu bezeichnen, wenn man Herkunft wie auch Blutstatus des 11-Jährigen betrachtete, eine Tatsache, die man ihn seitens der Mitschüler zu Anfangs deutlich spüren ließ und die den stetig währenden, subtilen Hauch der Misanthropie innerlich aufkeimen ließ. Zurückgezogen, unnahbar, distanziert, keinesfalls von den grün-silbernen Eigenschaften des Stolzes wie auch der Kühnheit gezeichnet, fiel es Arnor zu Anfang schwer sich zurecht zu finden, gar auch nur im Ansatz zu etablieren. Doch die Einsamkeit ziemte sich ein hervorragender Lehrmeister und während sich andere der Erstklässler ihren Gelüsten nach Streichen, verbotenen Erkundungstouren des Schlossgeländes oder anderen sozial innerhalb des eigenen Hauses anerkannten Dingen widmeten, zog sich der Dunkelhaarige in die Tiefen der Bibliothek zurück, die ihm die gewünschte Einsamkeit, Ruhe, wie auch die erste Möglichkeit eines Aufholens des intellektuellen Anschlusses bot, um sich letztlich zumindest dank eines weit übertreffenden Wissensstandes gegen die stetigen, seinen Blutstatus betreffenden Hänseleien zu behaupten. Dass Arnor in ausgerechnet dieser Umgebung schließlich die wohl zeichnenden Charaktere seines fortschreitenden Lebens kennenlernen sollte —sicherlich eine unerwartete Überraschung. Malik wie auch Tasya wussten als gleichaltrige, wohl perfekte Inszenierungen der Werte des Schlangenhauses zum allerersten Mal die Mauern des Eigenbrötlers zu durchbrechen, eine seitens Arnor als anfängliche Zwecksbeziehung betrachtete Verbindung, die ihm selbst die Möglichkeit des Schutzes wie auch zugleich des sozialen Aufstiegs bot und zudem nicht mehr forderte als eine kaum nennenswerte Weitergabe von Teilen des erarbeiteten Wissens. Dass sich daraus eine, das Trio als solches umspannende, langjährige, und seitens Arnor überraschenderweise auch auf ehrlicher Loyalität – eine bis Dato unbekannte und unverstandene Phrase – basierende Freundschaft entwickeln sollte, manifestierte sich spätestens in ihrem dritten Schuljahr, das neben herausragenden Noten von der Schließung eines unbrechbaren Schwurs zwischen Malik und Arnor gekrönt werden sollte —ewige Loyalität und Treue, die durch die aufmerksamen Augen Tasyas besiegelt wurden.
Tatsächlich wusste Arnor sich im Laufe der Schulzeit nicht lediglich in Bezug auf die akademische Laufbahn zu konzentrieren, zudem die eingeschränkte freie Zeit nach Lust und Laune mit den beiden Gefährten zu verbringen, vielmehr nutzte der Heranwachsende, an Attraktivität dankenswerter Weise gewinnende Slytherin jegliche Erfahrung, sozial wie auch intellektuell, um sich am Verständnis des menschlichen Geistes zu ergötzen. So hatte er seinerseits in den vergangenen Jahren der hauptsächlichen Beobachtung ein unausgesprochenes Gesetz formuliert, dass perfekt platzierte und intelligent konstruierte Manipulation des gegenüberliegenden Auges wie auch Geistes die Grundlage bot, um das eigene Leben nach den eigenen Wünschen zu zeichnen. So meisterte Arnor die Fähigkeit der Selbstinszenierung wie auch die der Manipulation bis zum Abschluss der hervorragend benoteten Schullaufbahn, die ihm zwar keinesfalls eines der tragenden Schulämter übertragen hatte, ihm jedoch eine herausragende akademische Zukunft versprach. Und wenngleich ihm außerhalb des Dreiergespanns keinesfalls der Sinn danach stand sich an Freundschaften zu versuchen, so nutzte der Dunkelhaarige jegliche sich ihm bietende Situation die eigenen Fähigkeiten der Manipulation auszuloten. Dass die Gabe den eigenen Geist vor dem Eindringen von außen zu verschließen eine unausweichliche zu erlernende, zusätzliche Fähigkeit darstellte, wäre hier wohl unnötig zu erwähnen —bis heute zeichnet ihn die zu späterem Zeitpunkt vollendete Fertigkeit der Okklumentik.
Das folglich nach Schulabschluss angetretene Selbststudium der magischen Geschichte wie auch Politik schien in den grünen augen des jungen Mannes selbsterklärend, wenngleich Arnor sicherlich auch heute noch verneinen würde, dass es zudem eine willkommene Ablenkung seitens der Tatsache bot, dass sich die eigene, subtil entwickelte Jugendliebe Tasya letztlich für den zweiten männlichen Teil des Trios entschieden hatte. Es war kein Geheimnis, dass diese anfängliche, schließlich in einer Ehe mündende Liaison der beiden Arnor mehr und mehr entfremdete, was es ihm seinerseits jedoch erlaubte sich vollends und uneingeschränkt auf die Erschaffung des Fundaments seiner anvisierten, tief in den norwegischen Wurzeln verankerten Karriere zu konzentrieren. Zudem war er sich recht sicher, war es vielmehr deutlich leichter sich in dem Glauben zu wiegen, dass er selbst einer Emotion wie der Liebe nicht fähig wäre. Diese Jahre des Selbststudiums waren es schließlich auch, die Arnors Geist die Sinnhaftigkeit des Erlernens des heute seinerseits so geliebten Gedächtniszaubers näherbrachte —ein weiteres hinreißendes Tool, um sich der eigenen, perfekt konstruierten Manipulation sicher zu sein, das in späteren Jahren zudem um ein eigenes, gut im Privaten verborgenes Denkarium ergänzt werden sollte. Während dieser Jahre der Abgeschiedenheit erlaubte sich der Dunkelhaarige keinerlei Fehltritte, weshalb auch die Damenwelt keinerlei ernstzunehmende Rolle spielte. Fleiß, Strebsamkeit, und ein sich nach und nach doch noch entwickelnder Stolz die eigene Person sowie die eigenen Fähigkeiten betreffend, zierten den sich immer mehr zu einer dominanten Persönlichkeit entwickelnden Charakter. Lediglich der verhasste diplomatische Charme schien ihm die anvisierte Politkarriere verwehren zu wollen —ein kleines Detail, das er nach erfolgreichem Anschluss des vollendeten Selbst-Studiums in Angriff nehmen sollte.



From the first day I saw her I knew she was the one
She stared in my eyes and smiled
For her lips were the colour of the roses
That grew down the river, all bloody and wild

On the second day I brought her a flower
She was more beautiful than any woman I'd seen
I said, "Do you know where the wild roses grow
So sweet and scarlet and free?"

On the last day I took her where the wild roses grow
And she lay on the bank, the wind light as a thief
And I kissed her goodbye, said, "All beauty must die"
And I lent down and planted a rose 'tween her teeth


Dass seine Person in den Zeilen der Voldemort‘schen Ideologie als vermeintliches Paradebeispiel des Schlammblutes erster Güte diente, spiegelte zu dieser Zeit nur einen Punkt treibender Kraft, sich aus den vertrauten Landen zu verabschieden; dass er die Ansätze des dunklen Lords wie auch seiner strategischen recht undurchdachten Vorgehensweise zudem bereits zum Scheitern verurteilt definierte und sich einer die zukünftige, politische Karriere belastenden Möglichkeit der Verbindung zu etwaiger zu entziehen suchte – reine Selbstverständlichkeit. Es trieb den inzwischen 23-Jährigen heraus aus dem der Teil der Welt, der ihn aufgrund mangelnder Erfahrung und wohl vergleichsweise verachtungswürdiger Herkunft bereits als aufstrebenden Mann des politischen Treibens voreilig verurteilte, hinein in die Arme der weitläufigen, alles versprechenden Welt, die es ihm zu erlauben vergönnte, die eigene Geschichte von nun an eigenhändig auszuformulieren. Arnor widmete sich der diversifizierten Kulturen, der Welt der Sprachen, doch allem voran, dem Verständnis für den menschlichen Geist, was ihn schließlich die Inszenierung seiner Außenwahrnehmung perfektionieren ließ. Weitab von den Geschehnissen und Nachwirkungen des zweiten Zaubererkrieges formte er eine perfekte Kombination aus Aufmerksamkeit und Charme, die er durch diplomativ-manipulative Gesprächsführung in den verschiedensten Situationen zu erproben pflegte. Dass hier zuweilen auch Vertreterinnen der Damenwelt zum Opfer fielen, glich wohl keinesfalls einer Überraschung, wenngleich sich das Knüpfen internationaler Beziehungen wohl als Hauptunterfangen des Walisers norwegischer Wurzeln herauskristallisierte. Vielleicht hätte man den machiavellistisch versierten Mann als eine Art ‚hannibal lector‘ beschreiben könne, hätte Arnor nicht die eigene Fähigkeit der Gedächtniszauber perfektioniert, sodass das zeitweilige Hinterlassen der ein oder anderen wohl platzierten psychischen wie auch zuweilen physischen Leiche keinesfalls Aufmerksamkeit zu erregen wusste —wieso etwas vermissen, gar betrauern, das sich jeglicher Erinnerung entzog? Diese psychologisch versierten Studien des magischen wie auch nicht-magischen Geistes waren es schließlich auch, die Arnor ein erstes Mal innerhalb seiner Reisen in die Grenzen des südlichen Israels führten. Monate der geistigen Entwicklung und psychischen Perfektionierung schienen sich letztlich in Nichtigkeit aufzulösen, als Arnor die dunklen Augen der jungen Israelin erblickte, die ihn final dem Konzept der arrangierten Ehe entzogen und den Waliser die deutlich jüngere Yael Shadiv in nur wenigen Wochen umgarnen und ehelichen ließ. Vielleicht ließe sich dieser Verbindung gar das Arnor bislang bewusst entfremdete Konzept der Liebe andichten, obgleich sich die Tochter eines angesehenen israelischen Ministeriumsvorsitzenden durchaus gleichermaßen als vorteilhafte Partie definieren ließe. Ihre Nähe wusste einen tief verborgenen Teil des Dunkelhaarigen zu berühren, wie es einst nur Tasya vermocht hatte.
Mit frischgebackenen 30 Jahren schließlich ins schrecklich nasskalte England zurückgekehrt, Empfehlungen wie auch die entsprechend erwünschten Vernetzungen in den Taschen der perfekt geschneiderten Anzüge, Seite an Seite mit der bereits von einer Zwillingsschwangerschaft gezeichneten Ehegatti,n schien es nun fast zu leicht in den Reihen der magischen Politik Fuß zu fassen, die sich so wenige Jahre nach dem finalen Sieg über Voldemort so verzweifelt nach einem längst überfälligen Neuanfang sehnte, die eigenen Reihen demnach noch immer mit frischen Ideen und Köpfen aufzufüllen suchte. Dass sich Arnor in den ersten Monaten seiner Rückkehr auch den Gedächtnissen der eigenen Eltern annahm, gleicht hier reiner Selbstverständlichkeit. Eine liebevolle, fast erschreckend gewöhnliche Kindheit zierte schließlich die Erinnerungen seines anfänglichen Lebens. Es folgte das Beziehen einer zu Anfang recht schlicht gehaltenen Wohnung, die jedoch durch die zeitweilig dankbar angenommene, wenn auch später refinanzierte Unterstützung des langjährigen Freundes malik einer entsprechend prestigeträchtigeren wich. Arnor präferierte klar eine familiär wie auch persönlich geschützte Privatsphäre – fast ironisch, wenn man bedachte, wie erschreckend leicht ihm der wohl keinesfalls als ethisch korrekt zu bezeichnende Eingriff in die anderer Personen fiel – wusste jedoch stets die Balance zwischen angebrachter Vorsicht und krankhafter Kontrollsucht zu wahren, die es ihm schließlich erlaubte standhaften Fuß im britischen Zaubereiministerium zu fassen, während sich Yael der Rolle der jungen Mutter hinzugeben wusste. Zu Anfang noch Teil des Bereichs der internationalen Zusammenarbeit, wusste sich der aufstrebende Sohn politischen Erbes in den folgenden Jahren mehr und mehr zu profilieren, bis es Arnor ein zweites Mal den heimischen Landen entzog, um das einst absolvierte Selbststudium der magischen Geschichte und Politik innerhalb der Mauern des frisch gegründeten ersten Turms der magischen Wissenschaft um ein anerkanntes Studium des magischen Rechts zu erweitern. Im Jahre 2007 zog es die Familie demnach zurück in die Fänge des orientalisch anmutenden Israels, das den Lebensweg des Walisers letztlich neben dem geistigen Erbe mit einer hinreißend talentierten Partnerin gesegnet hatte. Die drei Jahre des Studiums zierte ein seinesgleichen suchender Ehrgeiz, während sich das Privatleben des Mannes beinahe als familiär vollkommen definieren ließ – eine unmöglich geglaubte Nähe, die Arnor bis heute in Teilen als fürsorglichen Vater zu zeichnen vermochte. Nach hervorragendem Abschluss des Studiums glich es reiner Selbstverständlichkeit erneut gemeinsam in die Heimat Arnors umzusiedeln, was letztlich in einer beidseitigen Anstellung des Paares in den Reihen des britischen Zaubereiministeriums mündete.
Die folgenden Jahre lassen sich an dieser Stelle deutlich verkürzt darstellen. Nach und nach verabschiedeten sich Stellenbeschreibungen, wichen etwaige Vorgesetzte der Person des Mannes, der die Schwelle der 40 bereits hinter sich gelassen hatte. Die Vernetzungen gewannen an Komplexität, Arnor selbst an Ansehen innerhalb des Ministeriums, während ihre Wohnung nun einem, vergleichsweise klein wenn auch nicht zwingend schlicht gehaltenen Anwesen nahe Glocestershire wich. Der kantige Charakter des Briten zeichnete sich zudem mehr und mehr in das äußerliche Erscheinungsbild, wenngleich die anfänglich noch zart gegerbten Linien ihm deutliche Attraktivität zu verleihen vermochten. Dass sich das familiäre Band langsam wie auch qualvoll zu entfremden begann – ein reines Resultat seines tief verwurzelten, von krankhaftem Ehrgeiz gezierten Hungers nach Ansehen und Macht.



I know how to hurt
I know how to heal
I know what to show
And what to conceal

I know when to talk
And I know when to touch
No one ever died
From wanting too much

People like us
Know how to survive
There's no point in living
If you can't feel alive

We know when to kiss
And we know when to kill
If we can't have it all
Then nobody will


Erst der Tod eines geliebten Menschen sollte Arnor wortwörtlich den Boden unter den, in perfektem Leder gebetteten Füßen wegreißen. Tasya Castello. Ein beruflicher Unfall hatte das schier schicksalhaft verbundene Ehepaar des einstigen Trios auseinandergerissen, hatte die zwei in absoluter Loyalität verbundenen, wenn auch freundschaftlich langjährig entzweiten Männer auf so schrecklich schmerzhafte Weise am Grab der einstigen Slytherin zusammengeführt, um sich ihrer gemeinsamen Vergangenheit erneut zu erinnern. Auf gemeinsame, wenn auch unterschiedliche Weise gebrochen, war es demnach eine reine Selbstverständlichkeit, dass Arnor den Vertrauten Malik aufnahm, ihn in dieser schweren Zeit begleitete, die auch Arnor selbst eine eigene emotionale, bisher in etwaigem Ausmaß unbekannte Seite offenbaren sollte. So schien es fast, als wäre er nicht nur durchaus der Fähigkeit verbunden etwas wie Liebe empfinden zu können, sondern zugleich auch fähig den damit verbundenen Schmerz zu ertragen —ein bisher unentdecktes Talent, das sicherlich ebenfalls aus den sich bereits in Kindestagen entwickelnden soziopathischen Zügen entsprang. Doch während Arnor durchaus in der Lage war den eigenen Schmerz der lang und nun endgültig verlorenen ersten Liebe in den Anstrengungen seiner beruflichen Laufbahn wie auch den familiär persönlich, vielleicht gar als vollkommen zu definierenden Rahmenbedingungen zu ersticken, so war es letztlich der stellvertretende Leiter des Departments für magische Katastrophen, der sich eines perfekten Abbildes des einst vergessenen Skar Dain Narvik anzunehmen schien. Alkohol spiegelte hier nur eines der Suchtmittel, die Malik wählte und die Arnor letztlich zwangen ihn einige Zeit bei sich aufzunehmen, sich des unbrechbaren Schwurs des füreinander Einstehens wie auch Sorgens stets bewusst. Es folgte ein halbes Jahr des mehr oder minder funktionierenden Zusammenlebens, das sich wohl in erster Linie darauf beschränkte, dass Arnor privat als Aufpasser Maliks fungierte, zuweilen selbst versucht, sich der seitens Malik konsumierten magischen Drogen ebenfalls im Rahmen eines Selbstversuchs anzunehmen. Eine durchaus komplexe Entwicklung, wenn man bedachte, dass Arnor sich mit seinen frischgebackenen 43 Jahren inzwischen auf direktem Wege in die Gemächer der politischen Führung befand und zudem das sich ihm mehr und mehr entfremdende Konstrukt der eigenen Familie zu jonglieren suchte. So schien die unmittelbare Aussicht auf den Posten des stellvertretenden Ministers bereits in greifbarer Nähe, sodass es ihn letztlich zahlreiche weitere Einsätze seiner talentierten Gedächtniszauber kosten sollte, diese Pläne nicht vollends und dank des Einflusses Maliks zu Grabe zu tragen. Bis heute sieht er den engen Freund in einer etwaig verbundenen Bringschuld, ganz abgesehen von ihrer unwiderruflichen Loyalitätsbindung des Schwurs. Dass die Einhaltung des letzteren und jegliche damit verbundene Entsagungen Arnors ihn schließlich
auch in weiten Teilen die Beziehung zur eigenen Gattin kosteten, schien längst überfällig. Entfremdung resultierte in Desinteresse, das sich schließlich in einer Art unwiderruflicher Gleichgültigkeit manifestierte und die Ehe zu Yael letztlich als reines Scheinkonstrukt definierte.
Beruflich entwickelten sich die folgenden Jahre recht beständig und zugunsten der Vorstellungen Arnors, der sich mehr denn je als diplomatisch-charmanter, wenn auch eher für die eigene Rationalität wie auch Objektivität Bekanntheit erlangender Politiker in den acht Jahren der aufopferungsvollen Ministeriumsarbeit etablierte. Das Amt des stellvertretenden Ministers fiel demnach bereits kurz nachdem er das 45. Lebensjahr vollendet hatte, das Amt des Ministers folgte 2 Jahre später und liegt Arnor Narvik nun seit beinahe einem erfolgreichen Jahr zu Füßen. Dass sich Malik inzwischen in ebenfalls hoher Position innerhalb des Ministeriums etabliert hat, ist hier eine recht vorteilhafte Nebeninformation, die den Zaubereiminister sicherlich nur weiter in seinen international hervorragend versierten Beziehungen festigt. Politisch sagt man ihm zwar einen strengen, jedoch ebenso recht liberalen Kurs nach, der zum einen, für die Öffentlichkeit durchaus wirksam nachvollziehbar in den eigenen Wurzeln der Halbblütigkeit verankert liegt, unterschwellig seitens Arnor selbst jedoch als seitens der Bevölkerung erwünschte Tarnung seiner rein egozentrisch machtversessenen wie auch machterhaltenden Bestrebungen dient. Korruption wie auch geistige und tatkräftig manuelle Manipulation zeichnen seinen Stil, wenn auch stets wohl wissend im Verborgenen —ein Balance-Akt, den er inzwischen in Perfektion vollführt. Während er demnach dafür bekannt ist, sich in erster Linie vollends auf die voll umfassende Ausfüllung seiner Stellung zu konzentrieren, was man ihm durchaus seitens der Presse zuweilen zum Vorwurf zu drehen weiß, zeichnen die gering gehaltene private Zeit zuweilen Aufeinandertreffen seitens des alten Freundes, wenn sich Arnor nicht gerade dem äußerlichen Erscheinungsbild einer perfekten, magischen Familie zu widmen weiß. Die Zwillinge inzwischen in ihrem letzten Jahr in Hogwarts hegen ein zwiegespaltenes Verhältnis zum Vater, der das Antlitz der inzwischen volljährigen Tochter als persönliches Kryptonit weiß. Dass Arnor sich zudem in den Fängen einer Art Midlife-Crisis befindet, entzieht sich der Wahrnehmung des inzwischen 47-Jährigen, dem die Kontrolle über das an Komplexität wohl schwer zu übertreffenden Konstrukt seines Charakters immer mehr abzuverlangen weiß. Inzwischen scheinen Alkohol wie auch ausgesuchte magische Drogen zuweilen selbstverständliche Begleiter des Ministers zu mimen, der sich immer mehr in der Toxizität seines eigenen Geistes zu verlieren scheint und dessen tiefer und unwiderruflicher Fall einem zukünftigen, unausgesprochenen Gesetz gleicht.



I aint no angel
Don't got no halo
I Cut off my wings
Made my momma scream
Im your darkest dream

They call me devil
My heart is empty
They call me devil
Just try and tempt me

I'll steal your soul
I'll eat you whole
Aint no other way
They call me devil
And you should be afraid

I will tell you lies
I'll crawl inside your mind
Grab hold of your eyes
I will make you mine


→ GRUPPIERUNG | BESONDERE FÄHIGKEIT | BLUTSTATUS ←
none | future auctori • occlumen & legilimens • halfblood





→ VOLLSTÄNDIGER NAME | ALTER | GESCHLECHT | WESEN ←
xxx navik • eightteen • female • witch

a spittin' image of your mother
( israelic roots; maybe yael shelbia? )


   

→ GEMEINSAME VERBINDUNG ←
Du bist meine Tochter und die jüngere der Zwillinge.
→ GEMEINSAME GESCHICHTE ←

Geboren wurden du und dein wenige Minuten älterer Bruder im Jahr 2004 (vor September) in Wales, doch mit die ersten Jahre der Kinheit (2007-10) seid ihr beide in Israel aufgewachsen, da Arnor dort nach der Gründung des first tower - der ersten magischen Universität - noch einmal magisches Recht studiert hat. Dementsprechend sprechen auch beide, je nach Interesse, mehr oder minder gut Hebräisch. Ende 2010 zogen wir gemeinsam zurück nach Großbritannien und bezogen ein Anwesen in Gloucestershire, wo wir gemeinsamen bis heute Leben. Natürlich bist du, wie auch dein Bruder, nach Hogwarts gegangen, wobei das Schulhaus deiner eigenen Wahl entspricht. Die gesamte Familie ist relativ liberal eingestellt, denn die tatsächliche Gesinnung Arnors liegt noch im Verborgenen. Da er job- wie auch charakterlich bedingt nicht zu viel gemeinsame Zeit mit dir verbingen konnte, du demnach mehr Zeit mit deiner Mutter verbrachtest, ist die Beziehung zu deinem Vater zwar nicht die innigste, und doch betrachtet er dich als sein absolutes Kryptonit. Wie eng die Beziehung der beiden genau ist können wir gern gemeinsam ausarbeiten. Du siehst, dieser Charakter bietet breiten Spielraum für eigene Ideen.


→ ZUKUNFTSPLÄNE ←

Gern möchte ich unsere zukünftige Geschichte mit dir gemeinsam austüfteln. Ich freue mich auf deine ganz eigenen Ideen und bin offen für Drama, Feedback und auch Kritik.


→ GRUPPIERUNG | BESONDERE FÄHIGKEIT | BLUTSTATUS ←
your choice • your choice • halfblood'ish

→ WEITERE INFORMATIONEN & SCHLUSSWORTE ←
Das Gesuch darf auch intern bzw. an Zweitcharaktere vergeben oder mit anderen Gesuchen kombiniert werden. Bitte habe ehrliches Interesse, denn ich würde gerne eine langfristige Beziehung aufbauen und unsere Familie nachhaltig mit Leben füllen. Gern können wir auch über Skype in Kontakt treten, und sollten noch Rückfragen aufkommen, zögere nicht, dich in die Q&As zu begeben. Ich freue mich auf dich!

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zuletzt bearbeitet 22.09.2022 15:54 | nach oben springen



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