• VEELAS UND SIRENEN •
DIE ENTSTEHUNGSGESCHICHTE
Die Entstehungsgeschichte der Veelas und Sirenen beruht lediglich auf den längst verschollenen Mythen und Sagen der Vergangenheit. Doch die geläufigste Sage bezieht sich auf das alte Griechenland, als die Götter des Olymps noch herrschten. Die olympische Göttin Aphrodite selbst soll sich unsterblich in eine menschliche Frau verliebt haben und schenkte dieser einen Kuss. Durch dieses Geschenk erhielt die Sterbliche einige göttliche Fähigkeiten, verwandelte sich im Jähzorn jedoch zu einer fürchterlich schrecklichen Bestie. Während die meisten Geschichtenerzähler davon ausgingen, dass die Göttin der Leidenschaft diese Frau dadurch bestrafen wollte, erzählen die alten Matrosen eine andere Sicht. Ob ein Funke Wahrheit hinter der Abstammung steckt, bleibt zu hinterfragen. Jedoch ist eindeutig zu beweisen, dass die Veelas und Sirenen bereits seit Jahrtausenden auf der Welt leben und eventuell sogar den Ursprung der Magie gesehen haben. Ihre doppelte Namensgebung entstand in den mittelalterlichen Zeiten, als die Seefahrer von atemberaubend schönen Damen aus dem Meer sprachen. Die weiblichen und die männlichen Artgenossen werden in der Namensgebung nicht unterschieden, so gibt es weibliche Veela und männliche Veela.
DAS AUSSEHEN UND AUFTRETEN
Sie sind bekannt für ihre reine und engelsgleiche Haut, denn nicht eine kleinste Unreinheit weist ihr Körper auf. Neben ihrer oft größeren und anziehenden Statur besitzen sie eine erhellte Haut, welche sie oft etwas leuchten lässt. Besonders Ausdrucksstark sind ihre intensiven Augen, denn die Farbpartikel scheinen stets vom Licht geküsst zu werden, sodass ihre Augenfarbe oft in verschiedenen Farben schimmert. Ursprünglich hatten alle Veelas und Sirenen silbriges Haar, welches in atemberaubenden Wellen von ihrem Kopf fiel. Doch über die Jahrhunderte veränderte sich diese eintönige Palette, obwohl diese Wesen noch am häufigsten helle Haare besitzen, gibt es sie bereits mit dunklem Haar. Auch die männliche Bevölkerung wurde mit einer unantastbaren Schönheit beschenkt, jedoch fällt diese oft mit maskulinen Zügen auf.
Sie sind sehr eigensinnige und von ihrem Aussehen besessene Wesen, stellen sie sich meistens über alles andere. Sie schätzen die Anwesenheit von schönen Lebewesen/Artgenossen und ausgesprochen hochwertiger Kunst. Durch ihre herablassende und dennoch offene Art gewinnen sie schnell Freunde, welche von ihnen magisch in den Bann gezogen werden. Sobald sie kritisiert werden, wandeln sie sich zu abscheulichen Monstern denen man lieber aus dem Weg gehen sollte. Menschen in ihrem Umfeld neigen dazu sie stets in ihrem Stolz zu unterstützen, gibt man sich gerne in ihrer Nähe ab. Obwohl sie sehr oberflächlich und eingebildet wirken können, sind sie im engen Kontakt zu ihren Gefühlen - wissen diese in der Öffentlichkeit jedoch zu verbergen. Sie sind manipulative und adrette Wesen. Aus ihrem Mund hört man oft poetische Anliegen und nur selten unter ihrem Niveau liegende Worte. Einige Veelas und Sirenen werden mit dem Wissen erzogen, dass sie niemals wahre Freundschaft erleben werden und können sich selten auf diese einlassen. Es ist fast unmöglich sie davon zu überzeugen, dass die Absichten nicht ihrem automatischen Charme gelten.
DIE FÄHIGKEITEN UND BESONDERHEITEN
• Natürliche Anziehung: Diesen Wesen kann weder Mensch, Halbling noch Zauberwesen widerstehen. Bereits seit ihrer Geburt fühlt man sich zu ihnen hingezogen und verbindet fast ausschließlich Glücksgefühle mit ihrer Anwesenheit. Besonders schwache Menschen verfallen ihnen so sehr, dass sie manchmal vor Frust den Tod suchen, um dem Verlangen zu entkommen.
• Zweites Gesicht: Verärgert man solch ein Wesen, so ist dieses in der Lage in eine neue Form zu wechseln. So kann der Veela ein vogelartiger Schnabel wachsen, was bei den spät geborenen nur noch selten vorkommt. Doch alle Veelas sind mit einem paar Flügel bestückt, welche magisch aus ihren Schultern wachsen können. Die Form und Farbe dieser Flügel variiert stark, so besitzen einige die buntgefärbten Flügel eines Schmetterlinges, welche Andere mit ledrigen Fledermausflügeln bestückt sind. Nur in sehr seltenen Fällen können Veelas mit diesen Flügeln fliegen, doch in jedem Fall können sie diese knochigen Gestelle als Waffen nutzen.
• Feuermagie & Magie: Sie können nicht nur Feuerbälle aus ihren Händen schießen, sondern besitzen eine natürliche Affinität zu dem brennenden Element. Die meisten Vollblutveelas agieren hauptsächlich mit elemantarer Magie, erbten doch auch den Grundsatz anderer magischer Elemente. Ein Vollblutveela ist gewiss nicht gebunden an einen Zauberstab, besitzt deshalb auch nur geringe Chancen auf funktionierende Zaubersprüche.
• Schrei der Sirene: Sie sind in der Lage einen Schrei abzugeben, welcher Menschen und andere Wesen in eine Art Trance versetzt. Während dieser sind sie noch anfälliger für die Anziehung und befolgen jeden Befehl, den die Sirene in den nächsten zwei Minuten äußert.
DIE WEITERVERERBUNG & REINBLÜTIGKEIT
Vollblutveelas sind fast unauffindbar in der heutigen Welt, vermehrten sich die Meisten mit anderen magischen Wesen. In 100 geborenen Veelas befindet sich nur eine vollblütige Veela. Halbveelas sind die meist vertretende Art, gefolgt von den ViertelVeelas. Halbveelas zählen in der magischen Welt zu den Halblingen und besitzen dadurch niemals einen reinblütigen Blutstatus.
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